Ein Gesellschaftsspiel gestalten, anstelle von einem Ausstellungskatalog, war eine Anfrage, die wir sehr gerne angenommen haben: Noch nie gemacht!
Im Spiel PLAN.SPIEL.STADT. schlüpfen die Spieler:innen in verschiedene Rollen – von Investor:innen über Stadtverwalter:innen bis zu Umweltschützer:innen – und gestalten gemeinsam die Zukunft einer Stadt. Doch jede Entscheidung hat Konsequenzen: Welche Bauprojekte werden umgesetzt? Wo muss verhandelt werden? Wie lassen sich Konflikte lösen? Ziel ist es, eine funktionierende Stadt zu erschaffen, in der niemand auf der Strecke bleibt. Dabei wird hautnah erlebt, wie Interessenskonflikte, Kompromisse und strategische Überlegungen das Stadtbild prägen. Durch spielerische Elemente werden Fachwissen, Problemlösungsfähigkeit und ein tieferes Verständnis für Stadtplanung gefördert.
Um die Herausforderungen der Stadtplanung erfahrbar zu machen, hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) statt eines klassischen Ausstellungskatalogs ein Stadtplanungsspiel konzipiert. Grundlage dafür war das Spiel Conflicity des Vereins Urban Equipe, welches das DAM gemeinsam mit dem Spieleverlag Lookout weiterentwickelte.
Designing a board game instead of an exhibition catalog was a request we were very happy to accept: we had never done anything like it before!
In the game PLAN.SPIEL.STADT., players take on different roles—from investors to city administrators to environmentalists—and work together to shape the future of a city. But every decision has consequences: Which construction projects will be implemented? Where do negotiations need to take place? How can conflicts be resolved? The goal is to create a functioning city where no one is left behind. Players experience firsthand how conflicts of interest, compromises, and strategic considerations shape the cityscape. Playful elements promote expert knowledge, problem-solving skills, and a deeper understanding of urban planning.
To make the challenges of urban planning tangible, the German Architecture Museum (DAM) has designed an urban planning game instead of a traditional exhibition catalog. The basis for this was the game Conflicity by the Urban Equipe association, which the DAM further developed together with the game publisher Lookout.